Einführung in die Thematik und Vorstellung der Künstlerin
Stephanie Hamacher-Backhaus mit Dr. Angelika Kraft
VORTRAG mit Diskussion:Anmeldung erforderlich! „Wasser ist Leben –
Mikroschadstoffe belasten den Wasserkreislauf –
Möglichkeiten, Grenzen und Alternativen der Abwasserreinigung“ mit Dr. Sven Lyko,
FINISSAGE:Anmeldung erforderlich!
Kunst und Musik
mit dem Duo „NOLA“
Anmeldung für beide Veranstaltungen unter 0172 9919776
oder in der Galerie zu den Öffnungszeiten.
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Die Galerie zeigt den vierten Teil der Ausstellungsreihe
„Nature who cares?!“ mit der Düsseldorfer Künstlerin Stephanie Hamacher-Backhaus.
Stephanie Hamacher-Backhaus, 1957 in
Köln geboren, absolvierte ihr Studium an
der Kunstakademie Münster und war
nach diversen Studienaufenthalten in
Italien als Dozentin in den Bereichen
Kunst, Medienpädagogik und Literatur
bis 2020 in Düsseldorf tätig.
Seit 1986 ist sie als freie Malerin mit
Ausstellungstätigkeit aktiv und nimmt seit
dem Jahr 2000 an den Kunstpunkten in
Düsseldorf teil.
Schon seit längerem arbeitet Stephanie Hamacher-Backhaus mit dem Material Recyclingvlies, das sie zuerst als Malgrund für große Formate ihrer „Landschaftsfragmente“ benutzen wollte.
Die Möglichkeit, scherenschnittartig in die Malkompositionen einzugreifen, d.h. zusätzlich Formen aus bemalten Vliesteilen herauszuschneiden, erwies sich als interessanter Ansatz. Die Teiltransparenz des Recyclingmaterials als weitere besondere Eigenschaft hat ihr viele neuartige künstlerische Experimentierwege ermöglicht.
Die unterschiedlich großen Arbeiten sind überwiegend abstrakt ornamental, nur teilweise spielen gegenständliche Andeutungen oder Bedeutungen eine Rolle. Inspirierend sind für die Künstlerin zumeist Landschaftseindrücke und Naturformen. Dias verwendete Recyclingmaterial - Schnipsel in verschiedenen Stoffqualitäten und Farben - weist faszinierend viele kleine Vergangenheitsspuren auf. Seine haptischen Qualitäten und Möglichkeiten haben sie dazu angeregt, das Material mit Farben und Schere neu zu beleben und in andere Zustände zu bringen.
Am 12. November hält Dr. Sven Lyco,
leitender Wasserwirtschaftler der
Emschergenossenschaft, einen Vortrag
mit anschließender Diskussion zum
Thema „Wasser ist Leben“.
Er hat Wasserwirtschaft, Studienrichtung
Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft
an der TU Dresden studiert, Abschluss
als Diplomingenieur 2002. Von 2002
bis 2008 war er wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Lehrstuhl für
Chemische Verfahrenstechnik der RWTH Aachen, 2008 erfolgte die Promotion. Bei der Emschergenossenschaft und Lippeverband leitet er dieGruppe Planungsgrundlagen und Konzepte.
Wasser prägt unser Leben mit einer angenommenen Selbstverständlich-keit, die selten hinterfragt wird. Mikroschadstoffe belasten den Wasser-kreislauf, im Vortrag werden Möglichkeiten, Grenzen und Alternativen der Abwasserreinigung erläutert und in einen Gesamtzusammenhang, auch mit Blick auf den Klimawandel, gestellt: „Wie erfolgt die gegenseitige Beeinflussung, was ist wo drin und wo geht es dann hin? Was und wie kann jeder beitragen und tun?“
Die Finissage wird das
Gespräch mit der Künstlerin
musikalisch begleitet
durch das Duo „NOLA“.
Petra Weirauch (Drehleier, Piano, Gesang) und Christiane Meis-Schrörs (diatonisches Akkordeon, Ukulele, Gitarre) bilden das Krefelder Duo „NOLA“.
Nicht nur Klavier und Gesang, sondern auch zwei weniger bekannte Instrumente werden in der Galerie zu hören sein: Die Drehleier und das diatonische Akkordeon! Das vielfältige Repertoire hat dabei seine Wurzeln in der europäischen Folklore. Die Stücke stammen überwiegend aus Frankreich und Skandinavien und aus der eigenen Feder.